Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften wurde nach vielen vielen Jahren erstmals wieder die Grenze von 60 Teilnehmern geknackt.
Mit 60 Teilnehmern waren es dieses Jahr also 20 mehr als im Vorjahr. Die Tendenz ist also stetig steigend. Wie auch in den Jahren zuvor, reisten wir am Mittwoch an und nachdem alle Teilnehmer auf alle Zimmer verteilt waren, ging es um 14.00h auch schon los. Nach der Begrüßung durch den Bezirksjugendwart Gunter Hagen und Einzelspielleiterin Cindy Breuer wurden die Partien auch sofort freigegeben. 13 Teilnehmer in der U12, 17 in der U14, 20 in der U16 (!) und 10 in der U18.
Von uns spielten mit: Rebecca und Ernest in der U18 und Jessy, Pepe und Phillip in der U16. Insgesamt erreichten alle auch gute Platzierungen:
Rebecca holte mit 3 aus 7einen guten 6. Platz in der Gesamtwertung und den Bezirkseinzelmeistertitel in der U18w. Ernest holte in seinem ersten 7 Runden Turnier an 5 Tagen mit 5 aus 7 einen hervorragenden 3. Platz. Punktgleich mit dem Zweitplatzierten, aber mit schlechterer Buchholzwertung.
Jessica spielte in der U16 unter ihren Möglichkeiten und belegte in der Gesamtwertung den 15. Platz mit 3 aus 7. Holte aber auch in der U16w den Bezirkseinzelmeistertitel! Pepe, ebenso sein erstes Turnier wie bei Ernest, holte ebenfalls 3 aus 7, belegte aber mit besserer Buchholz den 13. Platz. Phillip holte 3,5/7 und belegte mit Leonard Rameker aus Rheinberg zusammen dne 8. Platz. Unterm Strich also ein ganz erfolgreiches Turnier für uns Moerser.
Aber neben dem Schach wurde natürlich auch wieder vieles anderes gemacht. Am ersten Abend fand, schon fast traditionell, das Blitzturnier statt, bei dem Teilnehmer, wie auch Betreuer teilnahmen. Gewinnen konnte dies - erstmal in der Historie - Lars Birkholz vor Gunter Hagen und Konstantin Cebulla.
Am zweiten Abend spielten wir wieder unser Fußballturnier. Nach viel Schweiß und noch mehr verbrannten Kalorien stand am Ende fest, einen wirklichen Sieger gibt es gar nicht, aber Spass hats auf jeden Fall gemacht!
Am Freitag war der Nachmittag frei. Aber auch hier hatten die Betreuer für Programm gesorgt. Wer Lust hatte konnte beim Spiel "Capture the flag" (auf Deutsch auch Flaggenkampf genannt) seine Schnelligkeit und Geschicklichkeit im Rauben von der gegnerischen Flagge unter Beweis stellen. Aber Vorsicht war geboten, man durfte sich nicht fangen lassen, sonst musste man 2 Minuten Strafsitzen beim Fan. Insgesamt ein voller Erfolg mit nur wenigen leichten Blessuren.
Als Alternativ Programmpunkt wurde ein Gonguhr-Turnier mit Handicap angeboten. Die Gonguhr Brrrrrrrrt alle 5 Sekunden und in diesen 5 Sekunden muss eben ein Zug gemacht werden. Nach dem brrrrrt ist dann der Gegner dran. In der Eröffnung etwas langweilig, aber wenn es ans Mittel- oder Endspiel geht, ist das Ganze doch schon recht stressig. Und um dem Ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, wurde auch noch mit Handicap gespielt. Nach 14-17 Zügen wurde also vom Turnierleiter Gunter eine Anweisung ausgegeben, die befolgt werden musste. So kamen etwa Sachen, wie "c- und f-Linie werden geräumt", "alle Leicht- und Schwerfiguren vom Brett" oder "Brett drehen" u.v.m. Einen wirklichen Sieger gab es bei diesem Spassturnierchen natürlich nicht, aber lustig war es auf jedenfall.
Am selben Tag wurde auch noch die Nachtwanderung angeboten. Dieses Jahr erstmals freiwillg. Aber dennoch fanden sich 20 wackere Teilnehmer (von der U12 bis zur U18!) zusammen, um mit Pechfackeln wieder einmal durch den Reichswald zu ziehen. Nachdem wir ohne Plan losgelaufen sind und uns einmal in der Richtung geirrt hatten, keine Möglichkeit zum Linksabbiegen gefunden hatten, mussten wir dann auch umdrehen. Und nach ca. 2h kamen wir dann alle wieder heil an der Jugendherberge an.
Am letzten Abend wurde Tandem (Partnerschach) gespielt. Mit einer DWZ-Limitierung auf maximal 2300 DWZ-Punkte in Summe spielten ca. 25 Teams gegeneinander. Am Ende konnte sich die Kombo aus Wesel durchsetzen, nur knapp gefolgt von der Mädels Kombo Rebecca/Yasmin, die anfangs gar keiner auf dem Schirm hatte.
Am Sonntag gings dann auch morgens noch zur letzten Runde und um den vielen schnellen Remisen zuvorzukommen, die ja immer so in der letzten Runde geschoben wurde, gab es die Auflage: die Spieler der ersten 4 Remispartien haben Mittags noch Küchendienst. Verwunderlich, dass doch noch lange gespielt wurde.
Nach der Siegerehrung in der großen Aula und dem Gruppenfoto ging es dann ab nach Hause. So blieben nach 5 Tagen BJEM am Ende zwar übermüdete, aber glückliche Gesichter übrig. Und nachdem alle Handynummer ausgetauscht und sich alle auf Facebook untereinander befreundet haben, steht eines schon fest: nächstes Jahr auf jedenfall wieder dabei sein!
Fotos gibt es [hier]! Alle Ergebnisse auf www.sk-xanten.de





