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weitere Turniere Jugend Saison 2011 / 2012

Schachjugend Niederrhein Einzelmeisterschaft 2011 / 2012

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Bei den diesjährigen Jugend-Niederrhein-Einzelmeisterschaften nahmen von uns Rebecca, Jessy und Ernest teil. Wie immer an 5 Tagen (02.01. bis 06.01.2012) in Kranenburg. Rebecca trat in der U18w, Jessy in der u16w und Ernest in der Königsklasse, der U18, an.

In der u18 wurden ganz normal 7 Runden gespielt, in der u18w wurde doppelrundig gespielt und in der u16w gab es nur 5 Runden.

Am Ende sprangen für Rebecca und Jessica richtig gute Platzierungen raus. Rebecca wurde in der u18w mit 3 Punkten zweite hinterAmina Sherif aus Solingen. Jessica holte sich mit 2 Punkten in der u16w den dritten Rang. Beide sind, wie auch letztes Jahr, wieder für die NRW-Einzelmeisterschaften in den Osterferien qualifiziert. Ernest hatte einen guten Start mit 1,5 Punkten aus 3 Partien, konnte das Niveau aber nicht halten und fuhr in den nächsten drei Runden die große Rochade ein. Nur in der letzten Runde konnte er sich noch ein Remis sichern und landete mit 2 Punkten auf dem 13. Platz. Alle Paarungen der Drei findet ihr unten stehend. Mehr zu allen Ergebnissen findet ihr auf der Homepage der Schachjugend Niederrhein [hier].

Runde
 Name
Verein / DWZ
 Name
Verein / DWZ Ergebnis
 1 u18 Ernest Rustamov
 -
 Peter Laurenz
 SG Kaarst / 1727 0:1
  u18w Armina Sherif
 SG Solingen / 1507  - Rebecca ter Beek
  0,5:0,5
  u16w Julia Grimm
 SF BvK Duisburg / 998
 - Jessica Yang  0,5:0,5
     -   
 2 u18 Jan Werk
 SV Wesel / 1216
 - Ernest Rustamov
  0:1
  u18w Luca Hakenbeck
 Emmericher SC / 1031
 - Rebecca ter Beek  0,5:0,5
  u16w Jessica Yang
  - spielfrei  +:-
        
 3 u18 Ernest Rustamov
  - Jan Porstmann
 SG Solingen / 1661
 0,5:0,5
  u18w Rebecca ter Beek  - Paula Michels
 Wedau Bissingheim / 1238
 1:0
  u16w Jessica Yang
   Carina Wolters
 Emmericher SC / 761
 1:0
        
 4 u18 Oleksander Donin
 SF WSB Krefeld / 1422
 - Ernest Rustamov  1:0
  u18w Rebecca ter Beek   Armina Sherif SG Solingen / 1507 0:1
  u16w Anne Reksten
 SG Solingen / 1675
  Jessica Yang
  1:0
        
 5 u18 Seva Bashylin
 SG Solingen / 1803  Ernest Rustamov
  1:0
  u18w Rebecca ter Beek   Luca Hakenbeck
 Emmericher SC / 1031 0,5:0,5
  u16w Jessica Yang
   Hannah de Cauter
 SF Heinsberg / 1298
 0,5:0,5
        
 6 u18 Ernest Rustamov   Marvin Kohlmann
 SCF Hünxe / 1561
 0:1
  u16w Paula Michels
 Wedau Bissingheim / 1238  Rebecca ter Beek  1:0
        
 7 u18 Alexander Goujov
 Rheydter SV / 1498
  Ernest Rustamov
  0,5:0


inoffizielle DWZ-Auswertung
 

 Name DWZ-alt Niveau Punkte LeistungDWZ-neu
Differenz
 Ernest Rustamov
 1441
 1570
 2  1385 1421 -20
 Rebecca ter Beek
 1193 1259 3
 1256 1224 +31
 Jessica Yang 1035 1183 2  1073 38


 

Jugend 4er-Pokal Halbfinale

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Nachdem wir Dinslaken im Viertelfinale schlagen konnten, ging es am 10.12.2011 zum SK Turm Rheinberg. Diesmal wieder mit 4 Spielern und sogar in Bestbesetzung. Rheinberg trat ebenfalls mit seinen besten 4 an. Die ersten Entscheidungen fielen erst nach 4,5 Stunden, was für die doch hohe Qualität der Partien sprach. Aber fangen wir vorne an:

Marc gewann an Brett 4 schnell eine Qualität gegen Peter Winkel, übersah dann aber ein Opfer des Gegners, was dazu führte, dass er mit einem Minusbauern und schlechterer Bauernstruktur (Doppelbauer auf der f-Linie) ins Damenendspiel mit jeweils zwei Leichtfiguren kam. Hier verlor er dann seinen zweiten Bauern. Die nächste Kombination, die Marc sich ausdachte und beide Bauern zurück gewinnen sollte, schlug leider fehl, da er ein Zwischenschach mit der Dame seines Gegners übersah. Er bekam dann zwar seine beiden Bauern zurück, musste dafür aber eine Leichtfigur geben. So behielt Marc einen Freibauern auf der e-Linie und jeweils einen Bauern auf der g- und h-Linie und einen weißfeldrigen Läufer. Aber anstatt die Fahnen zu streichen, spielte er weiter. Sein Gegner hatte neben 3 Bauern nur noch Springer und Läufer. Und wer weiss, ob der Gegner denn auch mit diesen beiden Matt setzen kann, wenn alle Bauern vom Brett sind. Aber soweit kam es erst gar nicht, da Marc seine drei Bauern verlor, da diese einfach nicht zu verteidigen waren. Die erste entschiedene Partie nach 4,5h! 0:1 für Rheinberg.

Die nächste Entscheidung folgte kurz danach. Robert spielte an Brett 3 gegen Alexander Buhren. Er versuchte es mal mit einem Königsinder, kam aber nicht so recht aus der Eröffnung raus und stand hinten sehr gedrängt. Das wusste Alexander auszunutzen und baute immer mehr Druck auf. Nachdem ein paar Figuren getauscht wurden, drang Alexander auf Roberts 7ter Reihe mit einem seiner Türme ein. Robert konnte daraufhin zwar beide Türme tauschen, aber verlor einen Bauern. Somit gab es ein 4 zu 5 Bauernendspiel mit dem aktiveren König auf der weißen Seite. Alexander schaffte sich dann einen Freibauern und kurz bevor dieser sein Umwandlungsfeld erreicht, gab Robert auf. 0:2 für Rheinberg.

Jetzt mussten wir die ersten beiden Bretter gewinnen. Fan hatte am Brett 2 einen abgetauschten Franzosen auf dem Brett mit gegenseitigen Rochaden. Sein Gegner Mathias Buhren öffnete dann zu spät am Damenflügel, worauf Fan einen guten Angriff auf den gegnerischen König am Königsflügel beginnen konnte. Fan konnte die h-Linie öffnen und weiß opferte für die Verteidigung am K-Flügel eine Figur. Nachdem Fan dann die Damen und einen Turm tauschen konnte und später den zweiten Turm, sowie einen Bauern erobern konnte, war es nur noch ein Frage der Zeit, bis das Spiel für uns entschieden war. Am Ende hatte er dann eine ganze Leichtfigur mehr und bevor er dann die restliche Bauern am Damenflügeln abräumen konnte, gab Mathias nach langem Kampf auf. Es war ja auch schon fast 20h. Spielstand: 1:2

Jetzt musste Stefan an Brett 1 unbedingt gewinnen. Er kam gegen Christian Westendorp schnell ins Doppelturmendspiel. Hatte aber die schlechtere Bauernstruktur. Nach Stefan aber ein Turmpaar tauschen konnte, gewann er einen Bauern und hatte somit einen Freibauern auf der a-Linie, nebst eines Freibauern auf der g-Linie. Doch Christian konnte mit einem gedeckten Freibauern auf der d-Linie aufwarten (gedeckt von e-Bauern), der zwei Felder vor der Umwandlung war. Somit war Stefans König an die Deckung der beiden Bauern gebunden und Stefans Turm an die Deckung seiner Bauern auf der a- und g-Linie. Am Ende sah Stefan keinen Gewinnweg mehr und gab die Partie Remis. 

Somit lautete der Endstand: 1,5:2,5 für Rheinberg. Nachdem wir Rheinberg vor zwei Jahren schlagen konnten, gab es heute also die Revanche.

Im Finale kommt es nun zur Paarung: SK Turm Rheinberg - SCFB Hünxe (HF 2: Turm Spellen -  SCFB Hünxe 1:3)

Es spielten:

Brett 1:
 Stefan Kirchner-
 Christian Westendorp, 1722
05:0,5
Brett 2:
 Fan Wu
 - Mathias Buhren, 1349
 1:0
Brett 3:
 Robert Rameker
 - Alexander Buhren, 1429
 0:1
Brett 4:
 Marc Plückhahn
 - Peter Winkel, 1321
 0:1

 
 

Bezirksjugendeinzelmeisterschaft 2011 in Kranenburg

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Bei den Bezirkseinzelmeisterschaften wurde nach vielen vielen Jahren erstmals wieder die Grenze von 60 Teilnehmern geknackt. Gruppenfoto BJEM 2011Mit 60 Teilnehmern waren es dieses Jahr also 20 mehr als im Vorjahr. Die Tendenz ist also stetig steigend. Wie auch in den Jahren zuvor, reisten wir am Mittwoch an und nachdem alle Teilnehmer auf alle Zimmer verteilt waren, ging es um 14.00h auch schon los. Nach der Begrüßung durch den Bezirksjugendwart Gunter Hagen und Einzelspielleiterin Cindy Breuer wurden die Partien auch sofort freigegeben. 13 Teilnehmer in der U12, 17 in der U14, 20 in der U16 (!) und 10 in der U18.
Von uns spielten mit: Rebecca und Ernest in der U18 und Jessy, Pepe und Phillip in der U16. Insgesamt erreichten alle auch gute Platzierungen:

Rebecca holte mit 3 aus 7einen guten 6. Platz in der Gesamtwertung und den Bezirkseinzelmeistertitel in der U18w. Ernest holte in seinem ersten 7 Runden Turnier an 5 Tagen mit 5 aus 7 einen hervorragenden 3. Platz. Punktgleich mit dem Zweitplatzierten, aber mit schlechterer Buchholzwertung.
Jessica spielte in der U16 unter ihren Möglichkeiten und belegte in der Gesamtwertung den 15. Platz mit 3 aus 7. Holte aber auch in der U16w den Bezirkseinzelmeistertitel! Pepe, ebenso sein erstes Turnier wie bei Ernest, holte ebenfalls 3 aus 7, belegte aber mit besserer Buchholz den 13. Platz. Phillip holte 3,5/7 und belegte mit Leonard Rameker aus Rheinberg zusammen dne 8. Platz. Unterm Strich also ein ganz erfolgreiches Turnier für uns Moerser.

Aber neben dem Schach wurde natürlich auch wieder vieles anderes gemacht. Am ersten Abend fand, schon fast traditionell, das Blitzturnier statt,  bei dem Teilnehmer, wie auch Betreuer teilnahmen. Gewinnen konnte dies - erstmal in der Historie - Lars Birkholz vor Gunter Hagen und Konstantin Cebulla.
Am zweiten Abend spielten wir wieder unser Fußballturnier. Nach viel Schweiß und noch mehr verbrannten Kalorien stand am Ende fest, einen wirklichen Sieger gibt es gar nicht, aber Spass hats auf jeden Fall gemacht!

Am Freitag war der Nachmittag frei. Aber auch hier hatten die Betreuer für Programm gesorgt. Wer Lust hatte konnte beim Spiel "Capture the flag" (auf Deutsch auch Flaggenkampf genannt) seine Schnelligkeit und Geschicklichkeit im Rauben von der gegnerischen Flagge unter Beweis stellen. Aber Vorsicht war geboten, man durfte sich nicht fangen lassen, sonst musste man 2 Minuten Strafsitzen beim Fan. Insgesamt ein voller Erfolg mit nur wenigen leichten Blessuren.
Als Alternativ Programmpunkt wurde ein Gonguhr-Turnier mit Handicap angeboten. Die Gonguhr Brrrrrrrrt alle 5 Sekunden und in diesen 5 Sekunden muss eben ein Zug gemacht werden. Nach dem brrrrrt ist dann der Gegner dran. In der Eröffnung etwas langweilig, aber wenn es ans Mittel- oder Endspiel geht, ist das Ganze doch schon recht stressig. Und um dem Ganzen noch ein Krönchen aufzusetzen, wurde auch noch mit Handicap gespielt. Nach 14-17 Zügen wurde also vom Turnierleiter Gunter eine Anweisung ausgegeben, die befolgt werden musste. So kamen etwa Sachen, wie "c- und f-Linie werden geräumt", "alle Leicht- und Schwerfiguren vom Brett" oder "Brett drehen" u.v.m. Einen wirklichen Sieger gab es bei diesem Spassturnierchen natürlich nicht, aber lustig war es auf jedenfall.

Am selben Tag wurde auch noch die Nachtwanderung angeboten. Dieses Jahr erstmals freiwillg. Aber dennoch fanden sich 20 wackere Teilnehmer (von der U12 bis zur U18!) zusammen, um mit Pechfackeln wieder einmal durch den Reichswald zu ziehen. Nachdem wir ohne Plan losgelaufen sind und uns einmal in der Richtung geirrt hatten, keine Möglichkeit zum Linksabbiegen gefunden hatten, mussten wir dann auch umdrehen. Und nach ca. 2h kamen wir dann alle wieder heil an der Jugendherberge an.

Am letzten Abend wurde Tandem (Partnerschach) gespielt.  Mit einer DWZ-Limitierung auf maximal 2300 DWZ-Punkte in Summe spielten ca. 25 Teams gegeneinander. Am Ende konnte sich die Kombo aus Wesel durchsetzen, nur knapp gefolgt von der Mädels Kombo Rebecca/Yasmin, die anfangs gar keiner auf dem Schirm hatte.

Am Sonntag gings dann auch morgens noch zur letzten Runde und um den vielen schnellen Remisen zuvorzukommen, die ja immer so in der letzten Runde geschoben wurde, gab es die Auflage: die Spieler der ersten 4 Remispartien haben Mittags noch Küchendienst. Verwunderlich, dass doch noch lange gespielt wurde.

Nach der Siegerehrung in der großen Aula und dem Gruppenfoto ging es dann ab nach Hause. So blieben nach 5 Tagen BJEM am Ende zwar übermüdete, aber glückliche Gesichter übrig. Und nachdem alle Handynummer ausgetauscht und sich alle auf Facebook untereinander befreundet haben, steht eines schon fest: nächstes Jahr auf jedenfall wieder dabei sein!

Fotos gibt es [hier]! Alle Ergebnisse auf www.sk-xanten.de


 

Jugend 4er-Pokal Viertelfinale

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Im Viertelfinale des Jugend 4er-Pokals wurden wir gegen die Dinslakener Truppe gelost. Der Tag fing schon mal nicht so gut an, da Stefan kurzfristig absagte, da es ihm nicht gut ging. An dieser Stelle gute Besserung! So fuhren wir nun mit nur 3 Mann zum Jugend 4er. Das erste Brett blieb frei und so spielten wir mit Fan an 2, Robert an 3 und Pepe an 4. Fan gelang ein sicherer Sieg gegen Philip Brockhaus. Pepe spielte einen schönen Spanier gegen seinen Gegner Martijn Froentjes. Doch nachdem sein Gegner den f-erkehrt-Bauer zog, konnte Pepe seine Stellung stark verbessern und gewann durch eine schöne Kombination mit Doppelschach des Springers und der Dame eine Figur und kurz darauf auch die Partie. Die letzte Partie war also Roberts gegen Michael Jakubowski, dessen Gegner bis zum bitteren Ende spielen musste, da ein Sieg das Weiterkommen der Dinslakener gesichert hätte. So konnte Robert in einem Turmendspiel nicht, wie er es so oft und so gerne tut, Remis machen, sondern musste die Partie ausspielen.  Am Ende stand dann sogar die 1 auf seinem Partieformular! Der Endstand lautete also 1:3 für uns. Insgesamt kann man sagen, dass die Jungs trotz einem Mann in Unterzahl, was im 4er-Pokal ja schnell das Aus bedeuten kann, die Mut nicht aufgegeben und immer an einen Sieg geglaubt haben. Eine tolle Leistung.

Als nächstes wartet der SK Turm Rheinberg am 10.12.2011 auf uns.

Es spielten:

Brett
 Nr. SV Dinslaken
  Nr. SF Moers
 
 1 1 Andreas Walter
 - 1 Stefan Kirchner +:-
 2 3 Philip Brockhaus
 - 2 Fan Wu
 0:1
 3 4 Michael Jakubowski
 - 4 Robert Rameker
 0:1
 4 1002 Martijn Froentjes
 - 9 Pepe Mechels
 0:1
  1:3

Die weiteren Paarungen sind:

 Viertelfinale
 15.10.2011 
 SV Dinslaken
 -
 SF Moers
 1:3
 Halbfinale 10.12.2011 SKT Rheinberg
 - SF Moers
 
   SCF Hünxe - SF Turm Spellen
 
 Finale 12.05.2012 Sieger HF 1
 - Sieger HF 2
 

 


 



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